Heimpleite im Spitzenspiel

Kreisliga Karlsruhe - 20. Spieltag – Sonntag, 22. März 2026
FC Viktoria Berghausen - FC Spöck 0:2 (0:1)
Mannschaftsaufstellung:
Thomas Muraschow, Fabian Wenz (82. Jan Kaven), Mirko Ernst (72. Marco Puma), Adrijan Lazar (45. Pablo) Alexander Kremer (72. Florin Werner), Luis Müller (51. Yannik Konrad), Nicolas Schiatti, Philipp Listing, Yannik Schell, Alessio Puma, Michael Kuschke
Spielbericht:
Am 20. Spieltag der Kreisliga Karlsruhe war der FC Spöck zum Spitzenspiel in Berghausen zu Gast. Für den FC Berghausen war die Ausgangslage klar: Mit einem guten Auftritt wollte man die Tabellenführung unbedingt verteidigen. Doch der Nachmittag begann alles andere als nach Plan.
Bereits in der 5. Spielminute musste unsere Mannschaft den ersten Rückschlag hinnehmen. Spöck eroberte auf Höhe des Strafraums auf der Außenbahn den Ball und spielte diesen gezielt in die Mitte, wo Max Siefert zur frühen Führung für die Gäste ins Eck vollendete. In der Folge wirkte der FC Spöck insgesamt wacher und spritziger, war in vielen Situationen einen Schritt schneller und stellte Berghausen mit einer disziplinierten Spielweise vor große Probleme. Unsere Mannschaft versuchte zwar, nach und nach besser ins Spiel zu finden, tat sich jedoch schwer, gegen die kompakte Gäste Elf zu klaren Aktionen zu kommen. So ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.
Für den zweiten Durchgang hatte sich der FC Berghausen viel vorgenommen und wollte das Spiel noch drehen. Doch kurz nach Wiederanpfiff folgte der nächste bittere Moment: In der 52. Spielminute sah Alessio Puma die Gelb-Rote Karte, sodass Berghausen fortan in Unterzahl agieren musste. Nur drei Minuten später erhöhte der FC Spöck durch Jan-Niklas Sauke auf 0:2.
Die größte Möglichkeit auf Berghausener Seite hatte noch Schell, der nach Vorarbeit von Pablo frei vor dem Spöcker Schlussmann auftauchte, jedoch am Torhüter scheiterte. Darüber hinaus konnte man sich kaum nennenswerte Chancen erspielen.
Am Ende musste sich der FC Berghausen im Spitzenspiel verdient geschlagen geben. Trotz der Unterzahl war die Reaktion insgesamt zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Nun gilt es, die richtige Lehre aus dieser Niederlage zu ziehen, die Partie aufzuarbeiten und schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
